Ausgewählte Erfahrungsberichte sollen Ihnen Schicksale und unsere damit verbundene Motivation näher bringen.
Teilen auch Sie uns Ihre Erfahrung mit. Wenn viele Menschen den Mut zeigen,
zu veröffentlichen, was Ihnen widerfahren ist, können wir deutlich machen, dass
es sich nicht nur um bedauerliche Einzelfälle handelt.
Sie sind Verursacher eines Unfalls?
Auch als Verusacher sind Sie direkt betroffen. Jeder verantwortungsbewußte Mensch wird an den Folgen schwer zu tragen haben. Ein Unfall ist in der Regel für alle Beteiligten schwer zu verarbeiten. Der erste und wichtigste Schritt ist es, die Verantwortung zu übernehmen. Gerne helfen wir dabei. Nehmen Sie
Kontakt zu uns auf.
Am 20. April 2002 fuhren wir in dem benachbarten Tschechien mit dem Auto von Marienbad nach Hause, als uns noch vor der Grenze ein betrunkener Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit frontal ins Auto krachte. Totalschaden, das Auto und wir.
Nach mehreren Monaten Klinikaufenthalt waren wir repariert, dachten wir.
Heute bin ich schwerbehindert, unter anderem verursacht durch die massiven Wirbelsäulenfrakturen, und seit 2005 erwerbsunfähig.
Mich plagen täglich enorme Schmerzen, ich nehme Opiate, bin teilweise gänzlich lahm gelegt.
Die lange Fassung der Geschichte von Andrea Gutwein finden Sie
hier
Frau Gutwein hat Ihre Erlebnisse in einem Buch und auf einer Internetseite festgehalten. Wenn Sie Interesse an dem Buch, der Internetseite und weiteren Einzelheiten haben, leiten wir gerne Ihre Kontaktdaten weiter.
Senden Sie uns per Mail einfach Ihren Kontaktwunsch mit dem Betreff „Andrea Gutwein“.
E-Mail: ![]()
"Marc, immer Gut gelaunt, unbekümmert und stets mit einem verschmitzten Lächeln.
Doch dann geschah am 12.12.2009 gegen 20.15 Uhr auf dem Nachhauseweg von seinen Freunden das Unfassbare!
Nun bist Du nicht mehr hier, es bricht uns das Herz.
Wir lieben Dich und vermissen Dich so sehr!
Dad, Mum und Cari"
Als sich der Fahrer zu dieser gemeinen Unfallflucht entschloss, lag Marc alleine mit
schweren Kopfverletzungen, gebrochenen Rippen, sowie gebrochenem Arm und Bein im TShirt
und zerrissener Hose, ohne Schuhe und Pullover (wurden durch den Aufprall
weggeschleudert) in der Dunkelheit auf der kalten Straße.
Der Unfallfahrer hat in Kauf genommen, dass nachfolgende Fahrzeuge in der Dunkelheit den am Boden
liegenden Marc an der ungesicherten Unfallstelle hätten nochmals überfahren können. Der
Unfallfahrer entschloss sich anstelle eines menschlichen Verhaltens und einer gesetzlich
vorgeschriebenen Hilfeleistung in Notfällen zu einer professionellen Unfallflucht mit
ausgeschaltetem Fahrlicht.
Das erschütternde Ergebnis der Verhandlungen gegen den Unfallfahrer finden Sie auf der Internetseite für Marc.
www.skater-marc.de
Die Anwältin Caroline Bono schöpft neue Hoffnung: Das Zürcher Handelsgericht muss den Prozess um die gesundheitlichen und finanziellen Folgen eines Auffahrunfalls von 2002 neu aufrollen.
Das Urteil des Zürcher Handelsgerichts vom 16. Juni 2008 wird aufgehoben, ebenso das Bundesgerichtsurteil in gleicher Sache. Der Fall Bono wird dem Handelsgericht zur weiteren Behandlung zurückgewiesen. Die Gerichtskosten von 9000 Franken werden der Zürich-Versicherung als Gesuchsgegnerin auferlegt.
In seinem Revisionsbegehren hat Rechtsanwalt Stolkin die Aufhebung des Handelsgerichtsurteils wegen der Doppelrolle von Handelsrichter Hans Nigg gefordert. TA-Recherchen belegten, dass Nigg im Jahr 2008 die Zürich-Versicherung auch als Rechtsanwalt vor dem Handelsgericht vertreten hatte. Er spielte also eine Doppelrolle: Im einen Fall urteilte er über die Zürich als Handelsrichter, im andern kassierte er von ihr Honorare, um sie als Rechtsanwalt vor dem Handelsgericht zu verteidigen. Ende 2010 trat Nigg als Handelsrichter zurück, weil eine neue Gesetzesbestimmung diese Doppelrolle untersagte.
Das Zürcher Handelsgericht entschied im Juni 2008, es sei unwahrscheinlich, dass Bonos Probleme die Folge des Unfalls seien. Wahrscheinlicher sei, dass es sich um die Folgen von beruflicher und familiärer Überlastung handle. Bono habe ihre vier Kinder betreut, getrennt von ihrem Mann gelebt und Hausarbeit geleistet, sie habe sich ausserdem mitten in ihren Anwaltsprüfungen befunden, in einer Kanzlei gearbeitet und Seminare gegeben. «Nach der allgemeinen Lebenserfahrung» sei es «sehr wahrscheinlich, dass diese Belastung und nicht das banale Auffahrereignis vom 19. November 2002 die Ursache für die Beschwerden der Klägerin ist», befand das Handelsgericht.
Quelle und Volltext:
tagesanzeiger.ch
Ein Auffahrunfall hat schlimme gesundheitliche und finanzielle Folgen für Caroline Bono. Die früher erfolgreiche Juristin ist überzeugt, das Opfer eines abgekarteten Spiels zu sein.
Es ist der 19. November 2002, ein kühler Herbstabend, die Dunkelheit ist bereits über Zürich hereingebrochen. Caroline Bono, damals 39, steht mit ihrem Auto, einem Chrysler Voyager, in einer Kolonne vor einem Rotlicht am Bürkliplatz. Plötzlich hört sie einen «unheimlichen Knall», ihr wird schwarz vor Augen, und ihre Erinnerung setzt erst wieder ein, als sie auf der Strasse steht und den Wagen betrachtet, der sie von hinten gerammt hat: Die Front ist eingedrückt, das Licht zerschlagen, die Kühlerhaube verbeult und aufgeworfen. So steht es in den Notizen, die sie sich nach dem Unfall gemacht hat.
Die lange Fassung der Geschichte von Caroline Bono finden Sie hier in vier Teilen:
Ein mysteriöser Autounfall, der ein Leben zerstörte
AKTUELL: Der Fall Bono, Teil IV: Ihr Kampf geht weiter
"Seit meinem unverschuldeten Unfall bin ich zwangsläufig in eine Welt eingetaucht, von der ich vorher nicht wusste, dass es sie gibt. Und hätte mir jemand meine bisher gemachten Erfahrungen geschildert, ich hätte ihm nicht geglaubt und darauf verwiesen, dass Deutschland doch ein Rechtsstaat sei und dass dies alles unmöglich wahr sein kann.
Doch leider hat mich die Realität eines Besseren belehrt.
Und jeder kann morgen schon selbst ein Opfer sein."
Wir haben das Bundespräsidialamt darum gebeten, die Antwort auf diesen Brief hier im Zusammenhang veröffentlichen zu dürfen. Dieser Bitte wurde jedoch nicht entsprochen.
Vollständiger Brief an den Bundespräsidenten
"Todesangst nach dem Zusammenstoß, Todesangst beim frontal auf die Leitplanke zu rasen, Todesangst beim Wagenumsetzen, Todesangst allein auf der Autobahn.
Am Unfalltag funktionierte ich wie ein Roboter. Bewusst wurden die einzelnen Stationen erst im Laufe der Therapie. Ich zitterte 2 Jahre NON Stop. Ich schlief 2 Std. und bin mit Todesangst
aufgewacht, jede einzelne Nacht. Ich erschreckte bei jedem Geräusch zu Tode. Wenn ich im Augenwinkel eine Bewegung wahrnahm passierte das gleiche. Ich hatte durch den Unfall ein Schleudertrauma, Brustwirbelsäulenprellung, Schulterquetschung etc. Ich habe immer noch eine schwere chronifizierte Posttraumatische Belastungsstörung, einen dekompensierten Tinnitus beidseits permanent und Hyperakusis. Ich bin berentet, kann bis zum heutigen Tag keine Autobahn mehr fahren, nicht mehr arbeiten, keine Musik, nicht reiten, fast keine sozialen Kontakte...... früher alles selbstverständlich!
"
Simone Schönbach, Mitglied von subvenio e.V., hatte in der WISO Sendung vom 15.06.2009 die Gelegenheit, öffentlich über diese schwere, nicht sichtbare Krankheit zu sprechen. Den ZDF-Beitrag können Sie leider nicht mehr abrufen.
Die lange Fassung der Geschichte von Simone Schönbach finden Sie
hier
Robert Hering schreibt sich auf seiner Internetseite sein Leid von der Seele. Nachfolgend ein Auszug
seines Fazits.
"Ich habe immer an Gerechtigkeit geglaubt. Mag sein, dass dies auch noch im Strafprozessverfahren so ist, aber im Zivilprozess wird in Deutschland nichts
getan. Es fängt schon damit an, dass ein Opfer bzw. Geschädigter Klage gegen die Versicherung einreichen muss, weil die Versicherung erst einmal nicht zahlt, obwohl ein Oberlandesgericht dies so entschieden hat.
Meine Gesundheit kann mir keiner wieder geben, aber meinen finanziellen Schaden schon. Dies ist jedoch nicht geschehen.
Ich bin nun ein "Krüppel", der aufgrund der Mehrbelastungen zusehen muss, wie die Rechnungen bezahlt werden.
Nach 9 Jahren Zivilklageverfahren ist er am Ende seiner Kräfte.
Die vollständige Leidensgeschichte des Robert Hering können Sie
hier lesen.
"Wir haben viel lustiges erlebt...
Er hat mir so manches Mal mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Dafür werde ich ihm für immer Danken!
Am 01.09.2006 änderte sich jedoch alles, als Viktor
T. mit 3,6 Promille in seinen Opel Omega Kombi stieg und Richtung Rösrath (Bergisch Gladbach) fuhr.
Er zerstörte einen Zaun samt Hecke, gefährdete mehrere Menschen mit seinen Manövern das Auto immer wieder unter Kontrolle zu bringen....
dann rammte er eine Gruppe Motorradfahrer. Ein Pärchen aus Köln, das für immer unter den schweren Verletzungen leiden wird.
Und Jürgen Steeg, den er gegen 20.00Uhr mit seiner Fahrertür im Schleudern frontal erwischte!
Jürgen, war so unter Schock das er sein komplettes Crossmotorrad im Flug mit sich zog ...ca. 40m...
Als der Crash passierte hatte der Autofahrer (VIKTOR T.) ca. 180km/h drauf!!!!
Jürgen schoss über das Seitengestrüpp und wurde erst gar nicht bemerkt bis eine Zeugin darauf aufmerksam machte das ein dritter Motorradfahrer mitgerissen wurde...
Erst dann wurde Jürgen von der Polizei/Feuerwehr gefunden...
Er war jedoch schon verstorben, einsam und alleine!"
Eszter Scheuerlein schrieb uns diese Zeilen. Sie ist die junge Frau, die bei der
Ebay Auktion von Derek Barthel das Tuning Paket zu Gunsten von subvenio e.V. ersteigert hat.
Weiter schreibt Eszter uns:
"Ich möchte hiermit an jedermann appellieren
STEIGT NIE, NIEMALS UNTER ALKOHOL HINTER´S STEUER
oder lasst nicht zu das ein anderer trotz Alkohol in seinen Wagen steigen will.
Damit zerstört ihr nicht nur ein Leben, wie das von Jürgen, sondern auch die seiner Eltern, seiner Geschwister und seiner Freunde!
Es hinterlässt nur Schmerz, Trauer und Hilflosigkeit..."
In Gedenken an Jürgen wurde eine eigene Internetseite eingerichtet.
Jürgen Steeg. Eszter hat ein Video für Ihren Freund erstellt. Es kann
hier abgerufen werden.
Ronny Steidl wurde am noch hellen Tage des 08.06.2001 von einem Polizeivollzugsbeamten auf Probe in gerader Fahrt ungebremst auf einer viele Hunderte Meter einsehbaren und breiten Landstraße als stehender, blinkender und voll beleuchteter Mopedfahrer am Mittelstreifen mit seinem Sozius von hinten von der Straße gerammt.
Es gab kein Entrinnen, die Teile flogen in den Gegenverkehr. Die beiden
Mopedfahrer wurden auf die Straße geschmettert. Der Sozius hatte noch zusätzlich die Hand zum Abbiegevorgang herausgehalten. Er erlitt Knochenbrüche und ihm wurde ein Stück Finger abgerissen.
Ronny Steidl ist seitdem, er war damals 17 Jahre alt querschnittsgelähmt.
Der alleinige Unfallverursacher, der angehende Polizeibeamte reichte eine Schadenersatzforderung für den von Ronny Steidl verübten Auffahrunfall an seinem Pkw ein.
Den vollständigen offenen Brief der Familie Steidl können Sie
hier lesen.

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