Ausgewählte Erfahrungsberichte sollen Ihnen Schicksale und unsere damit verbundene Motivation näher bringen.
Teilen auch Sie uns Ihre Erfahrung mit. Wenn viele Menschen den Mut zeigen,
zu veröffentlichen, was Ihnen widerfahren ist, können wir deutlich machen, dass
es sich nicht nur um bedauerliche Einzelfälle handelt.
Sie sind Verursacher eines Unfalls?
Auch als Verusacher sind Sie direkt betroffen. Jeder verantwortungsbewußte Mensch wird an den Folgen schwer zu tragen haben. Ein Unfall ist in der Regel für alle Beteiligten schwer zu verarbeiten. Der erste und wichtigste Schritt ist es, die Verantwortung zu übernehmen. Gerne helfen wir dabei. Nehmen Sie
Kontakt zu uns auf.
Ein Auffahrunfall hat schlimme gesundheitliche und finanzielle Folgen für Caroline Bono. Die früher erfolgreiche Juristin ist überzeugt, das Opfer eines abgekarteten Spiels zu sein.
Es ist der 19. November 2002, ein kühler Herbstabend, die Dunkelheit ist bereits über Zürich hereingebrochen. Caroline Bono, damals 39, steht mit ihrem Auto, einem Chrysler Voyager, in einer Kolonne vor einem Rotlicht am Bürkliplatz. Plötzlich hört sie einen «unheimlichen Knall», ihr wird schwarz vor Augen, und ihre Erinnerung setzt erst wieder ein, als sie auf der Strasse steht und den Wagen betrachtet, der sie von hinten gerammt hat: Die Front ist eingedrückt, das Licht zerschlagen, die Kühlerhaube verbeult und aufgeworfen. So steht es in den Notizen, die sie sich nach dem Unfall gemacht hat.
Die lange Fassung der Geschichte von Caroline Bono finden Sie hier in vier Teilen:
Ein mysteriöser Autounfall, der ein Leben zerstörte
AKTUELL: Der Fall Bono, Teil IV: Ihr Kampf geht weiter
"Seit meinem unverschuldeten Unfall bin ich zwangsläufig in eine Welt eingetaucht, von der ich vorher nicht wusste, dass es sie gibt. Und hätte mir jemand meine bisher gemachten Erfahrungen geschildert, ich hätte ihm nicht geglaubt und darauf verwiesen, dass Deutschland doch ein Rechtsstaat sei und dass dies alles unmöglich wahr sein kann.
Doch leider hat mich die Realität eines Besseren belehrt.
Und jeder kann morgen schon selbst ein Opfer sein."
Wir haben das Bundespräsidialamt darum gebeten, die Antwort auf diesen Brief hier im Zusammenhang veröffentlichen zu dürfen. Dieser Bitte wurde jedoch nicht entsprochen.
Vollständiger Brief an den Bundespräsidenten
"Todesangst nach dem Zusammenstoß, Todesangst beim frontal auf die Leitplanke zu rasen, Todesangst beim Wagenumsetzen, Todesangst allein auf der Autobahn.
Am Unfalltag funktionierte ich wie ein Roboter. Bewusst wurden die einzelnen Stationen erst im Laufe der Therapie. Ich zitterte 2 Jahre NON Stop. Ich schlief 2 Std. und bin mit Todesangst
aufgewacht, jede einzelne Nacht. Ich erschreckte bei jedem Geräusch zu Tode. Wenn ich im Augenwinkel eine Bewegung wahrnahm passierte das gleiche. Ich hatte durch den Unfall ein Schleudertrauma, Brustwirbelsäulenprellung, Schulterquetschung etc. Ich habe immer noch eine schwere chronifizierte Posttraumatische Belastungsstörung, einen dekompensierten Tinnitus beidseits permanent und Hyperakusis. Ich bin berentet, kann bis zum heutigen Tag keine Autobahn mehr fahren, nicht mehr arbeiten, keine Musik, nicht reiten, fast keine sozialen Kontakte...... früher alles selbstverständlich!
"
Simone Schönbach, aktives Mitglied von subvenio e.V., hatte in der WISO Sendung vom 15.06.2009 die Gelegenheit, öffentlich über diese schwere, nicht sichtbare Krankheit zu sprechen. Den ZDF-Beitrag können Sie hier abrufen. (Ab Minute 22:15)
Hier ansehen:
WISO ZDF
(Bildquelle: WISO ZDF)
Die lange Fassung der Geschichte von Simone Schönbach finden Sie
hier
Das versucht Bettina Lindner nun auf Ihrer eigenen Internetseite zu beschreiben.
"Ich stieg am 21.09.1997 in ein Taxi und wollte nach Hause fahren.
Uns wurde die Vorfahrt genommen und das Taxi hatte einen Totalschaden.
Außer mir wurde niemand verletzt. Als Selbständige ohne Vertretung musste ich am nächsten Tag ins Geschäft.
Dann zum Arzt: Schleudertrauma, Gehirnerschütterung, mehrere Prellungen
und krank geschrieben. Vier Wochen musste ich mit dem Taxi fahren, weil ich
selbst nicht in der Lage war, ein Fahrzeug zu führen."
Bettina Lindner ist jetzt 48 Jahre alt und auf Sozialhilfe angewiesen. Sie ist vollkommen schuldlos in diese Situation geraten.
Die bisherige Leidensgeschichte von Bettina Lindner können Sie
hier lesen.
Robert Hering schreibt sich auf seiner Internetseite sein Leid von der Seele. Nachfolgend ein Auszug
seines Fazits.
"Ich habe immer an Gerechtigkeit geglaubt. Mag sein, dass dies auch noch im Strafprozessverfahren so ist, aber im Zivilprozess wird in Deutschland nichts
getan. Es fängt schon damit an, dass ein Opfer bzw. Geschädigter Klage gegen die Versicherung einreichen muss, weil die Versicherung erst einmal nicht zahlt, obwohl ein Oberlandesgericht dies so entschieden hat.
Meine Gesundheit kann mir keiner wieder geben, aber meinen finanziellen Schaden schon. Dies ist jedoch nicht geschehen.
Ich bin nun ein "Krüppel", der aufgrund der Mehrbelastungen zusehen muss, wie die Rechnungen bezahlt werden.
Nach 9 Jahren Zivilklageverfahren ist er am Ende seiner Kräfte.
Die vollständige Leidensgeschichte des Robert Hering können Sie
hier lesen.
"Wir haben viel lustiges erlebt...
Er hat mir so manches Mal mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Dafür werde ich ihm für immer Danken!
Am 01.09.2006 änderte sich jedoch alles, als Viktor
T. mit 3,6 Promille in seinen Opel Omega Kombi stieg und Richtung Rösrath (Bergisch Gladbach) fuhr.
Er zerstörte einen Zaun samt Hecke, gefährdete mehrere Menschen mit seinen Manövern das Auto immer wieder unter Kontrolle zu bringen....
dann rammte er eine Gruppe Motorradfahrer. Ein Pärchen aus Köln, das für immer unter den schweren Verletzungen leiden wird.
Und Jürgen Steeg, den er gegen 20.00Uhr mit seiner Fahrertür im Schleudern frontal erwischte!
Jürgen, war so unter Schock das er sein komplettes Crossmotorrad im Flug mit sich zog ...ca. 40m...
Als der Crash passierte hatte der Autofahrer (VIKTOR T.) ca. 180km/h drauf!!!!
Jürgen schoss über das Seitengestrüpp und wurde erst gar nicht bemerkt bis eine Zeugin darauf aufmerksam machte das ein dritter Motorradfahrer mitgerissen wurde...
Erst dann wurde Jürgen von der Polizei/Feuerwehr gefunden...
Er war jedoch schon verstorben, einsam und alleine!"
Eszter Scheuerlein schrieb uns diese Zeilen. Sie ist die junge Frau, die bei der
Ebay Auktion von Derek Barthel das Tuning Paket zu Gunsten von subvenio e.V. ersteigert hat.
Weiter schreibt Eszter uns:
"Ich möchte hiermit an jedermann appellieren
STEIGT NIE, NIEMALS UNTER ALKOHOL HINTER´S STEUER
oder lasst nicht zu das ein anderer trotz Alkohol in seinen Wagen steigen will.
Damit zerstört ihr nicht nur ein Leben, wie das von Jürgen, sondern auch die seiner Eltern, seiner Geschwister und seiner Freunde!
Es hinterlässt nur Schmerz, Trauer und Hilflosigkeit..."
In Gedenken an Jürgen wurde eine eigene Internetseite eingerichtet.
Jürgen Steeg. Eszter hat ein Video für Ihren Freund erstellt. Es kann
hier abgerufen werden.
Ronny Steidl wurde am noch hellen Tage des 08.06.2001 von einem Polizeivollzugsbeamten auf Probe in gerader Fahrt ungebremst auf einer viele Hunderte Meter einsehbaren und breiten Landstraße als stehender, blinkender und voll beleuchteter Mopedfahrer am Mittelstreifen mit seinem Sozius von hinten von der Straße gerammt.
Es gab kein Entrinnen, die Teile flogen in den Gegenverkehr. Die beiden
Mopedfahrer wurden auf die Straße geschmettert. Der Sozius hatte noch zusätzlich die Hand zum Abbiegevorgang herausgehalten. Er erlitt Knochenbrüche und ihm wurde ein Stück Finger abgerissen.
Ronny Steidl ist seitdem, er war damals 17 Jahre alt querschnittsgelähmt.
Der alleinige Unfallverursacher, der angehende Polizeibeamte reichte eine Schadenersatzforderung für den von Ronny Steidl verübten Auffahrunfall an seinem Pkw ein.
Den vollständigen offenen Brief der Familie Steidl können Sie
hier lesen.

Kanzlerstr. 4
40472 Düsseldorf
Telefon: 0211 9132970-0 - www.subvenio-ev.de