Nach einem Extremerlebnis, wie es zum Beispiel nach Unfällen, Verkehrsunfällen, Überfällen, Übergriffen, Naturkatastrophen und anderen plötzlichen, kritischen Lebensereignissen (Loveparade) empfunden wird, treten oftmals schwerwiegende Belastungen für den Betroffenen auf.
Seit Anfang der 80er Jahre wurden spezielle Therapiemethoden entwickelt, die nach und nach in die Praxis umgesetzt wurden. Dies wurde notwendig, weil die klassischen Psychotherapien nicht immer auf die anstehende Problematik angewendet werden können. Weitere Informationen finden Sie hier:
unfallnachsorge.de
Wann immer ein Mensch einem Geschehen von außergewöhnlicher körperlicher oder
seelischer Bedrohung ausgesetzt ist, besteht die Gefahr der Entwicklung einer
PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung). Im Gespräch mit Herrn Prof. Dr.
Fischer, dem Direktor des Instituts für Klinische Psychologie und Psychotherapie
der Universität zu Köln, wurde uns bestätigt, dass die zermürbenden Verfahren
vor deutschen Gerichten eine Heilung nicht nur verhindern, sondern sogar zur
Verschlimmerung des Gesundheitszustands der betroffenen Personen führen können.
Viele Betroffene stellen bei sich ungewöhnliche Verhaltensweisen fest. Dazu können schwere Verwirrtheit oder die Angst vor automatisch wiederkehrenden Erinnerungsbildern gehören. Nicht selten zweifeln sie an ihrem Geisteszustand. Tatsächlich aber handelt es sich dabei um eine vollkommen normale Reaktion auf die traumatische Situation, die sie erlebt haben.
Unsere Seele besitzt jedoch, ähnlich wie unser Körper, starke Kräfte zur Selbstheilung. Diese können wir gezielt unterstützen, wenn wir uns mit dem natürlichen Traumaverlauf vertraut machen. Dieser vollzieht sich in drei Phasen:
Was tun, wenn die Erholungsphase ausbleibt?
Halten die Folgen des Traumas länger als einen Monat an, so tritt häufig ein
Zustand ein, der durch folgendes Erscheinungsbild gekennzeichnet ist:
Diese Merkmale bilden zusammen ein Störungsbild, das wir als psychotraumatisches Belastungssyndrom (PTBS) bezeichnen.
Quelle und weiterführende Informationen
psychotraumatologie.de
Onlinetest nach Posttraumatische Stress Skala (PTSS-10)
Der Test umfasst 10 Fragen, die typische Beispiele posttraumatischer Symptome (Wiedererleben, Vermeidung, Arousal) vorgeben. Die Befragten schätzen jeweils auf einer 4er-Skala (0 = überhaupt nicht bis 3 = oft) ein, wie sehr sie während der letzten sieben Tage unter den vorgegebenen Symptomen litten. Durch Aufaddieren der Punkte jeder Frage wird der PTSS-10-Gesamtwert errechnet, der einen Überblick über die aktuelle Symptombelastung gibt.
PTBS-Test

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